Montag, 31. August 2015

Strand, Party und viel viel Spaß

Wie schon erwähnt stand ein Wochenende mit vielen tollen Erlebnissen vor der Tür! Jetzt ist es zwar leider schon wieder Montag, allerdings ist es sehr schön sich in das wochenend-Ich zu versetzten und all die tollen  Ereignisse révu geschehen zu lassen.
Fangen wir mit Samstag dem 29.08 an.
Ich bin jetzt schon so hier angekommen, dass ich bis halb neun geschlafen habe (halb sechs abends in Deutschland). Danach musste ich leider noch Hausaufgaben machen, da ich am Freitag nicht alles geschafft hatte und meinen Kopf für das Wochenende frei von Schule haben wollte. Um ca. elf Uhr sind wir dann an den Strand gefahren um dort Freunde von Brian zu treffen. Es waren leider nicht nur Wendy, Brian, Sasja und ich, die an den Strand wollten, sondern gefühlt halb Kalifornien und aus diesem Grund mussten wir ein ganzes Stück laufen, bis wir zu einem der schönsten Strände (Paradise Cove), die ich je gesehen habe, gekommen waren... Das einzige Problem war, dass all die Leute die mit uns zu diesem Strand gefahren sind auch mit uns an diesem Stand liegen wollten, das hieß es war sehr sehr voll. Als wir dann allerdings unseren Platzt hatten und uns erstmal im Meer abkühlten, war das Problem der Überfüllung schon fast wieder vergessen!

Weißer Sand und blaues Meer! Einfach ein Traum

Die Freunde von Brian waren alle nett und hatten viel Essen dabei, was sie nur noch netter machte :D Wir aßen, sonnten uns und sprangen dann wieder ins Wasser. Das ist vielleicht ein Leben, ich hätte noch viel länger bleiben können, aber irgendwann machten wir uns dann auf den Heimweg, da wir am Sonntag eine kleine Party auf dem Programm hatten und wir nicht mit Tränensäcken bis zum Boden die Menschen empfangen wollten!

Panorama von Paradise Cove

Bilder wie aus einem Traum

Zuhause angekommen aßen wir dann zu Abend und ich schaute mir mit Brian und Wendy eine Fernsehsendung an, die mir den Appetit auf einen Nachtisch ziemlich verdorben hat. Keine Angst so schlimm war sie jetzt auch wieder nicht, aber einem Landtierarzt zuzuschauen wie er quasi vollkommen in einem Rinderhintern verschwindet reicht schon aus um kein Schokoladeneis mehr essen zu wollen. Dann ging es auch für mich frisch geduscht ins Bett.

Der 30.08 startete relativ entspannt, doch nach dem Frühstück ging es dann los! Das Haus wurde geputzt, zumindestens im Erdgeschoss, und der Garten wurde auf Vordermann gebracht, denn die Welcome-BBQ-Party stand an. Natürlich mussten wir noch einmal einkaufen fahren, da wir die Hälfte am Tag zuvor vergessen hatten... Danach wurde das Essen vorbereitet und dann warteten wir auf die ersten Gäste. 
Um vier Uhr kamen dann die ersten Austauschschüler mit ihren Gasteltern. Kaum zu glauben aber die Hälfte war Deutsch und wie nicht anders zu erwarten, bildeten sich sofort Gruppen und es wurde in seiner Muttersprache gesprochen. Wir tauschte uns über unsre Gastfamilien aus, die Schule und vieles mehr.

Ein Teil der deutschen Gruppe

Manche sprangen noch in den Pool, aber die meisten genossen das schöne Wetter im Schatten und aßen Tacos. Ja richtig Tacos. Es hieß zwar BBQ-Party, aber wen interessiert es schon was es da zu Essen gibt, solange etwas da ist :)
Dann kam das Gruppenfoto!

 Einmal ohne und 

Einmal mit Flagge!

Als es dann langsam dunkel wurde, leerte sich unser Haus und es blieben nur noch zwei Schüler mit deren Gastfamilien übrig. Mit denen spielten wir dann ein Spiel namens Cards against humanity, welches sehr zu unserer Belustigung beitrug. 
Dann gingen auch die letzten und nach einer schnellen Dusche begab ich mich erschöpft in mein Bett. 
Das Wochenende war wirklich klasse, ich habe viele neue Sachen erlebt und konnte mich mit anderen Austauschschülern unterhalten. Ich habe neue Freunde gewonnen und hatte sehr viel Spaß.


Samstag, 29. August 2015

Was macht man an einem Freitag nach der Schule in Kalifornien?

Ja ihr habt richtig gelesen FREITAG, ich habe also auch den zweiten Schultag gut überstanden, es hat sogar Spaß gemacht!
Erstens habe ich viel mehr verstanden als am ersten Tag und das lag mit Sicherheit nicht daran, dass ich innerhalb von einem Tag Englisch gelernt habe, sondern, dass ich nicht so mehr so aufgeregt war.
Zweitens ist meine neue Englischklasse viel besser, ich habe mich sogar zwei Mal gemeldet und wurde (wen wundert's) immer sofort dran genommen.
Und drittens habe ich meinen Locker öffnen können! Falls sich jetzt jemand fragt, warum ging das erst am zweiten Tag, dann sag ich euch gerne warum. Ich hatte zwar mein Code und wusste auch wo der Locker ist, allerdings war ich einfach zu dumm das Zahlenschloss in der richtigen Reihenfolge in die richtige Richtung zu drehen. Erst nachdem mir Wendy einen Zettel geschrieben hatte mit all diesen Informationen war ich in der Lage ihn zu öffnen und wurde freudiger Weise von einem Haufen Dreck angelacht. Nachdem ich also den Staub der letzten Jahrzehnte entfernt hatte, konnte ich endlich meine Bücher darin verstauen.
Danach musste ich leider weitere 95 Minuten Mathe über mich ergehen lassen... Da ich wieder die gesamte Stunde nur da saß und nichts verstanden habe, entschied ich mich dazu den Kurs zu wechseln und Wendy stärkte mich in meinem Vorhaben.
Auf unserem Weg nach Hause haben wir wieder einmal Einkauft diesmal allerdings Sachen für die Schule.Zuhause angekommen haben wir Hausaufgaben gemacht und dann haben Sasja und ich uns Essen gemacht, da alle anderen außer Haus waren.

Unser Schulhof vor Schulbeginn

Auch der 28.08.15 verlief während des Vormittags wieder super. Mein neuer Mathekurs macht sehr viel Spaß und ich bin sogar nicht die schlechteste :). Wir schreiben zwar am Montag einen Test über die erste Unit, allerdings habe ich gar nicht so große Angst wie ich vor dem Test in dem anderen Kurs hatte. 
Nach der Schule sind Wendy, Sasja und ich direkt Heim gefahren, da wir noch etwas sehr sehr cooles vor hatten.
Jetzt zu der oben gestellten Frage! Was macht man denn nun an einem Freitag nach der Schule in Kalifornien? Ja genau, man geht natürlich an den Strand!!! 
Georgia (Patrick's Hostmum), ihr Mann Bob und Jenna (seine Hostsister) luden uns ein mit ihnen an den Strand zu fahren um dort zu Picknicken und den Sonnenuntergang zu sehen.
Als wir dort ankamen, war ich wieder völlig von den Socken! man könnte jetzt denken, dass man sich langsam an die Schönheit von Kalifornien gewöhnt, doch das braucht glaube ich noch ein bisschen. Eigentlich hoffe ich, dass es für mich immer so besonders bleibt, denn so kann man solche außergewöhnlichen Momente viel besser genießen! 
Der Strand zu dem wir fuhren hieß County Line und gehörte zu Malibu. Er war speziell für Surfer aber da Bob ein sehr guter Surfer ist und er vorhatte mit Patrick einen ersten kleinen Kurs zu machen, war der Strand perfekt


 Sasja und ich am Strand

 Und nochmal nur in nah ;)


Ich!!!

Nachdem wir ein bisschen geschwommen waren und uns gesonnt hatten, gab's Abendessen! Wir hatten Salate dabei und selbstgemachte Cookies. Es war einfach traumhaft der Sonne beim Untergehen zu zusehen!

 Bereit für's Picknick

 Sonnenuntergang!

Als die Sonne dann weg war, hat uns Jenna nach Hause gebracht und dort angekommen sind wir nach einer schnellen Dusche müde ins Bett gefallen! 
Da dieser Tag schon so wunderschön gewesen war, konnte ich kaum auf das Wochenende mit all den weiteren tollen Vorhaben warten!

Mittwoch, 26. August 2015

Erster Schultag in Amerika

Bevor ich von meinem ersten Schultag in meiner neuen Schule berichten kann, muss ich euch erst mal von dem Tag davor erzählen.

Am 25.08 hatte ich nämlich einen Termin bei der Direktorin, um meine Fächer zu wählen. Da es von der Organisation EF vorgeschrieben ist, US Government, US History und English zu nehmen, hatte ich noch drei Stunden, die ich mit Fächern füllen musste. Ich entschied mich für Mathe, Mass Media und Psychologie. Es hätte noch sehr viel andere Kurse zur Auswahl gegeben, doch diese schienen für mich, als wären sie eine gute Wahl. Während die anderen ihren Termin hatten, führte uns Peters Freundin durch die Schule und verschaffte uns einen ersten Überblick.
Danach gingen Wendy, Sasja, Patrick und ich zu der Sportkoordinatorin. Sie ist dafür zuständig, den Schülern, die an einem Sport teilnehmen möchten, alle wichtigen Papiere zu geben, die dann ausgefüllt wieder an sie zurück gehen. Ich entschied mich dafür, dem Schwimmteam beizutreten, oder es wenigstens zu versuchen. Da nicht alle Sportarten gleichzeitig laufen, sind sie in verschiedene Perioden eingeteilt. Das Schwimmteam trainiert, in diesem Fall, im Frühling. Ob ich nun in der Mannschaft bin entscheidet sich leider erst dann, aber ich hoffe auf das Beste.
Als wir alle wichtigen Unterlagen und Termine erledigt hatten, fuhren wir mit Patrick zu uns nach Hause und warteten auf Wendy, die noch eine andere Austauschschülerin, Aimee aus Österreich, zu uns holte.
Anschließend gingen wir alle mit Peter und seiner Freundin ins Kino, denn es war 5$ Tuesday. 5$ Tuesday ist der Tag, an dem ein Film nur 5$ kostet (wer hätte das gedacht!?). Wir sahen uns Mission Impossible an, was erstaunlicherweise sehr gut zu verstehen war. Allerdings konnten wir bei den Lachern zwischendrin nur über uns selbst lachen, da wir absolut keinen Plan hatten, was gerade so amüsant gewesen war. Trotzdem haben wir alle den Film genießen können.
Nachdem wir wieder Zuhause waren, entschlossen wir uns dafür zu dem Frozen Jogurt Lädchen zu gehen um unseren Tag schön zu beenden.
Als alle abgeholt waren kochte Wendy Kartoffeln mit Fisch und wir aßen gemeinsam zu Abend.
Ich wurde schon immer aufgeregter wegen des folgenden Tages und ich muss sagen, es war nicht nur positive Nervosität...

Am 26.08 wachte ich auf und mir viel sofort ein von was ich geträumt hatte. Von der Schule. Es hat mich so sehr beschäftigt, wie es wohl ablaufen wird, dass ich sogar die ganze Nacht davon geträumt habe...
Nach einem nicht sehr entspannten Frühstück ging es dann los! Sasja und ich waren aufgeregt und wir fühlten uns nicht sehr wohl, doch wir sagten uns, dass es bestimmt toll wird.

Auf dem Weg zur Schule

Als wir uns dann trennten um in unsere Klassen zu gehen wurde es ernst. Mein Herz schlug unglaublich doll, als ich alleine, unter gefühlt Millionen anderen Schülern, zu meinem Raum für US Government ging.
Die Musik hörte man schon lange bevor man überhaupt den Raum sah, aus dem sie kam. Welcher Raum war es? Genau, meiner. Ich ging also in dieses Klassenzimmer aus dem die Musik nur so dröhnte und setzte mich an einen Tisch neben ein Mädchen, welches sehr nett war. Wir unterhielten uns kurz, doch dann fing auch schon der Unterricht an. Ich wurde mit Informationen überschüttet und konnte kaum dem folgen, was uns gesagt wurde... Ich kann euch sagen, es fühlt sich echt nicht gut an, wenn man da sitz und bei jedem zweiten Satz denkt, dass war jetzt mit Sicherheit wichtig, nur was hat er gesagt?  Und leider ging es mir die ganze Stunde so.
Als dann unser Lehrer mit einem Pretest rausrückte, rutschte mir mein Herz endgültig in die Hose! Von 6 Fragen habe ich eine beantwortet und die auch noch falsch! Ein Hoch auf meine Allgemeinbildung... Naja wahrscheinlich hätte ich den Test eh nicht lösen können, aber man weiß ja nie. Nach 95 Minuten hatte ich dann die erste Stunde in meiner neuen Schule überlebt und ich ging in die Bücherei, um mir meine Bücher zu besorgen.
Als nächstes stand English auf meinem Stundenplan. Glücklicherweise hatte ich diesen Kurs mit Patrick zusammen, was sich aber schleunigst wieder ändern sollte, wie ihr nachher noch lesen werdet. Wieder gab es Infos über Infos und dann ging es auch schon los. Wir mussten zu zwei Statements eine Antwort verfassen mit je 200 Wörtern. Richtig gehört, JE 200! Ich machte mich also an meine Aufsätze und war erleichtert als es zur Pause klingelte.
Patrick und ich aßen mit Sasja gemeinsam unser Lunch und erzählten von unseren ersten Erlebnissen und Eindrücken.
Die Pause war schneller vorbei als wir dachten und dann ging es weiter zu Mathe. Auch diese Fach sollte ich mit Patrick haben. Der Lehrer war sehr lieb und ich fühlte mich wohl in seiner Klasse, doch als der Unterricht begann, ging es bergab... Ich verstand rein gar nichts! Es fing bei der Aufgabenstellung an und ging bis in die Mathematik hinein. Leider erklärte unser Lehrer nur sehr wenig und wir waren die meiste Zeit auf uns allein gestellt.
Während der Stunde kam ein Mann rein, der mich zu der Direktorin schickte. Als ich dort ankam, stellte sich heraus, dass sie Patrick und mich aus Versehen in die falsche Englischklasse gesteckt hatte. Ich werde also morgen ab morgen einen anderen Kurs haben!
Als ich zurück in meinen Matheunterricht kam, waren alle am rechnen und ich hatte keine Ahnung was ich tun sollte und fühlte mich hilflos. Nicht das das nicht ausrichte, nein, uns wurde dann auch noch verkündet, dass wir Freitag unseren ersten Test schreiben würden! Dann klingelte es. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie erleichtert ich war :D!
Wir wurden von Wendy abgeholt und gingen auf dem Rückweg für unser Abendessen einkaufen. Es sollte Burger geben.
Eigentlich war der erste Schultag nicht so schlimm, wie es sich jetzt vielleicht anhören mag, aber der schönste Tag meines Lebens war es mit Sicherheit auch nicht.
It's not right, it's not wrong, it's just different wurde uns gesagt und es stimmt!!!


Montag, 24. August 2015

Die ersten Tage in Newbury Park und Umgebung

22.08.15

Ich wachte schon sehr früh auf, doch das war nicht schlecht, da Sasja und ich mit Patrick und seiner Hostfamily für einen Tag am Strand verabredet waren. Als wir abgeholt wurden erfuhren wir wo es hin gehen sollte. Unser Ziel hieß Malibu (!), genau genommen war es der Zuma beach bei Malibu. Wir machten uns Sandwichs und fuhren los. Als wir alle ausgestiegen waren, war ich wieder einmal überwältigt! Es war das wahre California Dreamin' was uns erwartete. Blauer Himmel, Sonne, leerer Strand, kleine blaue Rettungsschwimmerhäuschen und der Pazifik mit seinen hohen Wellen. Es war einfach traumhaft!
Wir sicherten uns einen Platz in der ersten Reihe und sprangen ins Wasser. 
Unter manchen Wellen musste man durch tauchen, um nicht von ihnen mitgerissen zu werden. 
Nach einigen Minuten sahen wir plötzlich etwas graues und Sasja und ich fingen panisch an zu schreien und wir kämpften gegen die Wellen an, um aus dem Meer zu kommen. Dies nahm allerdings so viel Zeit in Anspruch, dass mittlerweile alle anderen rausgefunden haben, dass es nur eine Robbe war und wir alle in Gelächter ausbrachen!
Nach einer Weile wurden wir hungrig und wir entschieden uns eine Mittagspause einzuläuten. 
Wir waren zu siebt: Sasja, Patrick, Patrick's Hostsister und Hostbrother, seine Hostmum und deren Freundin und ich. Zufälligerweise lernt der Hostbrother von Patrick Deutsch, also verbrachten ich meine Pause damit, ihm Vokabel- oder Grammatikfragen zu beantworten, was sich als sehr lustig heraus stellte. 
Nach unserer Mittagspause begaben wir uns auf eine Klettertour, die über die Klippen von der einen Bucht zur nächsten führte. Dort hatte man eine super Aussicht auf die verschiedensten Strände!

Gruppenbild mit Patrick, Sasja und seiner Hostfamily

 Aussicht von den Klippen auf den Zuma beach

Danach fuhren wir zu Patrick nach Hause, um dort zu duschen, damit wir dann zusammen zu Abend essen konnten. Dafür fuhren wir zu der Freundin seiner Hostmum und ihrem Mann. Wir hatten einen schönen und lustigen Abend, an dem wir viel erzählten und Speile spielten.


23.08.15

Auch an diesem Tag wachte ich wieder sehr früh auf, diesmal nutze ich die Zeit um mit meinen Lieben von Zuhause zu telefonieren und meinen Koffer auszupacken. Zum Frühstück machte uns Brian american Pancakes. 
Danach fuhren wir mit Wendy zu dem AT&T store, um uns eine neue amerikanische Nummer zu besorgen (wenn sie jemand haben möchte kontaktiert mich einfach über Facebook). Als wir nun mit unserer neuen Simkarte aus dem Laden kamen, entschlossen wir uns in eine Shopping Mall nach Thousand Oaks zu fahren. Dort setzte Wendy uns ab uns wir verbrachten unseren Tag mit shoppen, reden und die Gegend erkunden. 
Nachdem wir wieder abgeholt wurden machten wir Sushi und aßen gemeinsam. Diesen Abend half ich Sasja ihren Koffer auszupacken und wir hatten viel Spaß! Ich habe also meine erste Freundin in Amerika gefunden (auch wenn sie aus den Niederlande kommt :D)! 

Wir in Amerika


24.08.15

Heute wachte ich fast mit dem Wecker auf. Wir wollten nämlich mit Wendy nach Ventura fahren, um dort zwei neue Austauschschüler kennen zu lernen. Da beide an der Ventura High School angemeldet werden sollten, musste Wendy einiges an Papierkram erledigen, doch dann brachte sie uns, auf dem Weg zurück, zu einer Mall in Camarillo. 
Dort kauften wir fleißig ein, aßen (wieder einmal) und genossen das schöne Wetter! 

 Palmen vor kalifornischem Himmel

Wir genießen das schöne Wetter 

Nachdem wir abgeholt wurden setzten wir uns in den Garten und redeten. Mal schauen was der Tag noch so bringt!

Kalifornien!!!

Als am 21.08 mein Wecker klingelte, war ich trotz der wenigen Stunden Schlaf sofort wach. Mit dem Bus ging es dann zum Flughafen. Es regnete unglaublich stark, doch da ich schon die kalifornische Sonne vor Augen hatte, ließ es sich ganz gut aushalten.
Nun hieß es wieder Koffer ein checken, durch die Sicherheitskontrolle und dann noch ca. 1 Stunde am Gate warten... Nach einem weiteren 6 Stunden Flug landete ich endlich in LA.
Da war ich also nun, in KALIFORNIEN!
Am Flughafen wurden Patrick (ein anderer Austauschschüler aus Schweden) und ich von meiner zukünftigen "Doppelplatzierung" Sasja, Wendy meiner Hostmum und seiner Hostsister empfangen.

Empfang am Flughafen von LA

Auf dem Weg nach Hause aßen wir das erste Mal bei 'In-n-out burger'. Das war vielleicht lecker! :D Wenn das so weiter geht habe ich schon innerhalb der nächsten zwei Wochen das doppelte meines Gewichts angefuttert... Mal schauen ;)
Wir waren nicht nur Essen während unserer Fahrt, ich bekam zudem direkt noch eine kleine Rundfahrt durch Newbury Park, wo ich mir einen ersten Eindruck unserer Schule machen konnte. 
Als wir dann irgendwann ankamen, bekam ich eine schnelle Führung durch MEIN neues Zuhause, da Wendy direkt weiter zum nächsten Flughafen musste, um ihre Dienste als IEC zu erfüllen. 
Die Überraschung wartete draußen auf mich: es gibt einen Pool!

  Der Pool mit Whirlpool 

Da es noch sehr früh war, entschieden Sasja und ich uns dafür nochmal vor die Tür zu gehen. Wir gingen zu verschiedensten kleinen Läden und aßen einen Frozen Jogurt. Das Wetter war so schön, dass wir dann erstmal in den Pool gegangen sind. 
Als Wendy wieder kam gingen wir alle zusammen Einkaufen um dann gemeinsam zu kochen. Beim Abendessen lernte ich dann Brian (meinen Hostdad) und Peter (meinen Hostbrother) kennen. Alle waren sehr lieb und der Abend war lustig. Wir beendeten ihn, indem wir uns ein Baseballspiel ansahen.
Jetzt kann mein  Jahr beginnen!!!

Sonntag, 23. August 2015

 Auf dem Flug nach New York

Die ersten Schulbusse

 St. Patrick's cathedral

 5th Ave

 Hershey's 

 Times square

CLASS OF '16

New York City

Der Morgen des 20.08.15 begann schon  sehr früh, da wir mit Bussen nach Manhattan fahren wollten. Nach dem Frühstück gingen wir also raus, um unseren Tag zu starten und wurden von fünf gelben Schulbussen überrascht! Das mag sich jetzt erstmal toll anhören, doch als dann die Gruppen anfingen die Busse zu besteigen, viel uns auf, dass es drei zu wenig waren... Und jetzt ratet mal welche Gruppe keinen hatte! Genau meine und zwei andere mussten wieder einmal eine halbe Stunde warten, bis auch wir uns auf den Weg machen konnten.
Als wir dann endlich in New York City ankamen, war unser erster Halt der Central Park. Leider konnten wir ihn nicht von oben sehen, doch als wir einen kleinen Spaziergang darin machten, konnte man sich nach einiger Zeit die wahre Größe gut vorstellen.
Danach liefen wir zum Rockefeller Center, wo wir dann eine halbe Stunde Zeit hatten unsere Mittagspause zu verbringen.
Nachdem wir alle gesättigt waren ging es zur St. Patrick's cathedral an der 5th Ave. Auch dort hatten wir wieder Zeit die Umgebung zu erkunden und schoppen zu gehen. Da mein Koffer allerdings schon auf dem Flug nach New York stark an den 23kg kratze ließ ich jegliche Einkäufe bleiben.
Als wir uns trafen um unseren Weg fortzusetzen, beschlossen wir auf direktem Weg zum Times Square zu gehen. Die Vorfreude wurde immer größer, denn dies sollte der Höhepunkt unseres Tages in New York werden. Schon von weitem sah man die großen Werbetafeln an den Häusern und als wir dann wirklich vor ihnen standen, war ich für einen kurzen Moment sprachlos. Die Größe dieser Stadt, all die anderen Eindrücke und zuletzt dieser Anblick waren wirklich atemberaubend! In unserer Freizeit schossen wir viele Fotos und bummelten durch die verschiedensten Länden, wie zum Beispiel M&M world, Hersey's milk chocolate (ein amerikanischer Süßigkeiten Laden) oder Disney wold.
Leider hieß es dann auch wieder zurück zu den Bussen und Abfahrt in die Uni.
Dort packten wir dann unsere Sachen, aßen zu Abend und checkten aus. Bei dem Check-Out bekam jeder eine kleine Karte, worauf stand mit welchem Bus und wann wir am nächsten Tag zum Flughafen fahren würden. Auf meiner Karte stand Bus 4 und Wake up: 2:45.
Doch dies war noch nicht das Ende dieses aufregenden Tages! Jetzt hieß es EF@night. Dies war eine Party um unseren Start in das aufregendste Jahr unseres Lebens zu feiern. Wir hatten zwar viel Spaß, doch die Aussicht auf eine sehr kurze Nacht vermieste uns dann doch ein bisschen die Stimmung...
Als ich dann um 12 Uhr Bettfertig war, hatte ich nur noch 2 Stunden und dreißig Minuten Schlaf vor mir... Welche ich allerdings voll ausnutze.

Ich habe leider momentan noch Probleme Bilder hochzuladen, allerdings hoffe ich, dass ich das bald in den Griff bekomme!



Mittwoch, 19. August 2015

Amerika ich komme!

Als ich am Wochenende vor meiner Abreise begonnen habe meinen Koffer zu packen, wurde mir bewusst es wird ernst. Ich wurde immer öfter gefragt, ob ich denn aufgeregt sei und jetzt konnte auch ich endlich antworten: "Ja ich bin aufgeregt!"
Da der Koffer nur 23 Kilo wiegen durfte, war es nicht so einfach alle seine Habseligkeiten mitzunehmen und ich musste auf manches verzichten... Allerdings war dieser Verlust gut auszuhalten.
Den letzten Abend habe ich dann mit meinen Eltern, Hannah (meinem cutie patotie) und meiner Oma verbracht. Selbst an diesem Tag kam es mir so unwirklich vor, dass ich meine Freunde und Familie für die nächsten 10 Monate nur über Skype sehen werde.
Der Morgen des 18. August verlief dann kurzfristig doch anders als geplant. Ich habe verschlafen :D Da soll mir nochmal jemand sagen, dass man vor seinem Flug unruhig schläft... Den geplanten Abreisezeitpunkt konnten wir allerdings trotzdem einhalten.
Das heißt es ging um sieben Uhr ins Auto, damit wir um neun Uhr in Frankfurt sind. Da am Tag vorher mein Check-In für den Flug von London nach New York nicht geklappt hat, sind wir als erstes an den Schalter gegangen. Dort gab es dann eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute war mein Koffer wog 22,9 kg und die schlechte war, dass es für den 2. Flug keinen Sitzplatz mehr gab und ich "Standby" flog. Mir wurde zwar versichert, dass man keine Minderjährigen stehen lassen durfte, allerdings hat es mich trotzdem beunruhigt...
Um halb zehn war dann der Punkt gekommen, auf den ich mich am wenigsten gefreut hatte. Der Abschied.
Nachdem ich mich von alle meinen Lieben verabschiedet hatte ging es ins Flugzeug. Unser Flieger sollte voraussichtlich um 10:55 starten verspätete sich allerdings um 40 Minuten. Das Gefühl als wir abhoben war unbeschreiblich, es war zum einen Vorfreude und Aufregung und zum anderen drängte sich mir die Frage auf, ob dies wirklich die richtige Entscheidung gewesen war. Nach den ersten paar Minuten hatte sich allerdings die Frage von selbst beantwortet: Es ist die richtige Entscheidung, denn wer will denn nicht andere Kulturen kennen lernen oder eine andere Sprache perfekt beherrschen? Genau, vielleicht wollen es manche Menschen nicht, doch ich gehöre nicht zu ihnen!
Der Flug dauerte ungefähr 1 Stunde und 40 Minuten.
In London angekommen musste ich mich erstmal um meinen Sitzplatz kümmern. Dies ging zum Glück erstaunlich gut und es stellte sich heraus, dass die ganze Aufregung völlig umsonst gewesen war.
Der Abflug nach New York war um 13:10 (englische Zeit- 1 Stunde hinter deutscher Zeit).
Wir flogen ca. 7 Stunden, doch das war gut auszuhalten. Als wir dann ungefähr um halb 4 (New Yorker Zeit- 6 Stunden hinter deutscher Zeit) landeten waren wir alle geschafft aber voller Vorfreude und Erleichterung, dass wir die erste Hürde auf uns genommen hatten. Es dauerte noch einmal eine Stunde bis wir durch den Zoll und die Einwanderungskontrolle gekommen waren, doch dann wurden wir von vier EF- Betreuern mit Plakaten und Jubel empfangen. Leider mussten wir dann wieder eine Stunde in der Flughafenvorhalle auf den Bus warten.
Um halb 6 kam er dann  und wir konnten zu unserer Unterkunft für die nächsten Tage fahren, welche die Hofstra University ist.
Auf unserem Weg sahen wir schon viele neue und uns noch unbekannte Sachen, wie die typischen Schulbusse, die kleinen Häuschen mit ihren Vorgärten, die riesigen Autos oder die ganzen amerikanischen Flaggen an fast jedem Haus. In der letzten Kurve ging leider eine der Ladeklappen des Busses auf und einige Koffer fielen auf die Straße... Meiner war zum Glück nicht dabei!
Dann hieß es einchecken, essen, Zimmer beziehen und DUSCHEN!!!  So langsam wurde ich dann auch müde denn in Deutschland war es schon halb 4 NACHTS, als ich endlich schlafen gegangen bin (hier war es erst halb 10- 6 Stunden hinterher).
Der nächste Tag begann für mich um halb 6 (in Deutschland halb 12). Ich konnte dann leider auch nichtmehr schlafen und wartete bis 8 Uhr um frühstücken gehen  zu können.
Darauf folgten viele verschiedene Workshops zu Heimweh, Kultur Schock oder der Problemlösung in der Gastfamilie. Nach dem Abendessen gab es ein Treffen mit einigen ehemaligen Austauschschülern, um all unsere Fragen zu klären.
Morgen werden wir den Tag in NYC verbringen, worauf ich mich schon sehr freue!

Zu dem weiteren Verlauf dieses Blogs kann ich noch nicht so viel sagen... Ich werde mein bestes geben öfter etwas zu schreiben, kann allerdings nichts garantieren. Aber für's erste, sollte es reichen.
Wenn ich es hinbekomme folgen noch Bilder :D