Sonntag, 22. Mai 2016

PROM

21.5.2016

Ja ihr habt richtig gelesen, ich bin zum Prom gegebenen. Obwohl ich nicht gerne tanze und auch nicht wirklich gerne mich sehr schick mache, bin ich zu diesem Abschlussball gegangen. Ich wurde von Patrick, dem anderen Austauschschüler gefragt, ob ich ihn begleiten würde und ich habe natürlich ja gesagt. Man muss nicht mit einem Date zum Prom, viele Schüler sind einfach mit Freunden gekommen.


Vor ein paar Wochen habe ich mir dann also mein Kleid gekauft und auch die anderen Accessoires habe ich mir über die letzen Wochen angelegt. Dieser Samstag war dann also der Tag an dem ich meinen ersten und letzten Prom erleben sollte. Ich habe mich fertig gemacht und Olivia hat mir mit meinem Make-up geholfen.

 Fertig!

 Patrick hat mich um halb vier abgeholt und wir sind zusammen zu Savannah's Haus gefahren. Savannah, ihr Date Vincent, Maddie, ihr Date Obi, Patrick und ich hatten nämlich geplant zusammen zum Prom zu gehen, ich kannte alle, da sie mit mir Im Track Team waren. Wir machten also Fotos bei Savannah Zuhause und fuhren dann alle zu einem Restaurant.

Unsere Fotos

Nachdem wir alle gegessen hatten, spazierten wir ein wenig an dem See, der direkt daneben lag und dann ging es zum Prom.

Im Restaurant

Als wir dort ankamen, mussten wir erst einmal durch Security und dann haben wir erst einmal die Location angesehen. Dieses Jahr Prom war auf dem Los Robles Golfplatz. Es gab zwei Tanzflächen, eine war drinnen und eine war draußen, Tische mit Feuern und natürlich Snacks. Wir haben getanzt, uns unterhalten und natürlich auch die berühmten professionellen Promfotos gemacht. Um elf Uhr war die Party dann auch schon vorbei und wir sind wieder nach Hause gefahren. 
Ich hatte einen tollen Abend und es war echt ein tolles Erlebnis zu einem amerikanischen Prom zu gehen. 


Donnerstag, 12. Mai 2016

Track

Ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, dass ich sobald ich hier in Amerika bin mit einem Sport anzufangen, allerdings verlief dann doch alles ganz anders. In den Highschools hier sind die verschieden Sportarten auf die Jahreszeiten aufgeteilt, sodass es Football zum Beispiel nur im Herbst gibt. Damit man hier überhaupt Sport machen kann, muss man erst zum Arzt gehen um sich untersuchen zu lassen. Die letzte Hürde sind Try-Outs, das ist quasi ein Probe-Training mit dem Coach, damit dieser einschätzen kann, ob man gut genug für das Team ist. Try-Outs sind meistens ein paar Wochen bevor das eigentliche Tranig wirklich anfängt, das führte dann dazu, dass es ziemlich aufwendig gewesen wäre alle Unterlagen zusammen zu sammeln um an einem Herbstsport teilzunehmen. Ich entschied mich also erstmal gegen Sport. Meine Klassen für die erste Hälfte des Schuljahres nahmen viel Zeit in Anspruch. Ich hatte Englisch, Mathe, Government und Economics. Das war der zweite Grund weswegen ich mich dann auch gegen einen Wintersport entschied. Da ich allerdings umbedingt hier Sport machen wollte und meine Klassen im letzten Halbjahr sehr einfach waren, ging ich dann endlich zum Arzt bekam alle Unterlagen und dann ging ich eines Mittgas am 16.2 zu den Try-Outs von Track & Field. Ich hatte mich für Leichtathletik oder bessre Kugelstoßen und Diskus werfen entschieden. Ich war sehr aufgeregt und nervös, ob ich mich fürs Team qualifizieren würde. Kugelstoßen war für mich kein Problem, allerdings hatte ich noch nie eine Diskus geworfen. Es stellet sic dann heraus, dass ich es auf jeden fall ins Team geschafft hatte, da es insgesamt nur 5 Mädchen gab. Ab da an hatte ich jetzt jeden Tag von 2:30 Uhr bis 4:30 Uhr training. Eine Stunde verbrachten wir draußen und übten werfen und die andere Stunde verbrachten wir mit Gewichtheben. Ich hatte schon bald viele neue Freunde (die meisten männlich, da fast nur Jungs in meinem Team waren), aber meine beste Freundin ist Savannah. Sie hat mit mir angefangen zu werfen und wir haben meistens zusammen Gewicht gehoben. In der ersten oder zweiten Woche, habe ich mich erstmal schon verletzt. Mein Arm ist einfach angeschwollen und ich konnte meinen Ellenbogen kaum bewegen... Keine Panik, es ist  nach ein paar Tagen wieder abgeschwollen.

Das ist kein Bein, es ist mein Arm 

Ich hatte sechs Wettkämpfe und bei den meisten habe ich ziemlich gut abgeschnitten, sodass ich mich fürs Finale qualifiziert habe. Ich wurde sowohl in Kugelstoßen als auch Diskus werfen 6. von allen JV Mädchen (Junior Varsity). Meine persönlichen Rekorde waren 23 6.00 feet für Kugelstoßen und 65 1.00 feet für Diskus. Ich hatte eine super Zeit und bin echt traurig, dass die Saison jetzt vorbei ist...

In Newbury Park HS

In Oaks- Christian HS



Samstag, 7. Mai 2016

Camping in Big Sur

29.4.16- 1.5.16

Hier in Süd Kalifornien gibt es einige der schönsten Campingplätze, darum wollte meine Gastfamilie natürlich auch umbedingt mal mit mir Campen gehen. Wir hatten jetzt schon seit einigen Wochen versucht loszukommen, allerdings ist uns immer etwas dazwischen gekommen. Jetzt sind wir endlich losgekommen; unser erstes Wochenende im Mai haben wir in Big Sur verbracht. Wir fuhren schon am Freitag los, da die Fahrt so um die 5 Stunden dauert. Auf dem Weg haben wir einen Stop eingelegt, um uns eine Mission anzusehen, es war sehr schön da wir so auch das gute Wetter ein wenig genießen konnten.

Wir waren voller Vorfreude!!

Unser Mission Stop

Unser Campingplatz war sehr cool, da er nicht nur Zeltplätze hatte sondern auch kleine Zelthütten. Solch eine Hütte hatten wir uns gemietet, sodass wir kein Zelt oder Wohnwagen brauchten. Der erste Tag war schonmal super und wir beendeten ihn mit einem Lagerfeuer und S'mors.

Unsere Zelthütte 

Unser Ausblick auf einen Fluss mit Rehen

Am Samstag sind wir wandern gegangen, leider ohne Lenny da der sich vor ein paar Wochen den Fuß gebrochen hat.

Unsere Wanderung

Wir hatten einen super Tag, das Wetter war toll und auch die Umgebung war der Hammer. Mit so risen Bäumen hat man ein ganz anderes Gefühl im Wald zu sein und das gibt es nur in den Redwoods. Am Abend sind wir Essen gegangen, in einem Restaurant mit Aussicht aufs Meer. Das Essen hat super geschmeckt, allerdings war alleine die Aussicht schon wert dort hin zu gehen!

Die Aussicht aus dem Restaurant

Am nächsten Tag ging es dann auch schon wieder nach Hause. Dieses Mal hielten wir an einem Strand an, um uns Walrosse (oder so etwas ähnliches) anzusehen.

Wir mit den dicken Robben

Dieser Camping-Urlaub war auch wieder super, so wie jeder andere Urlaub den ich hier in meinem Jahr machen durfte. Jetzt sind es nur noch 40 Tage bis ich wieder in Deutschland bin und ich freue mich schon sehr, allerdings bin ich auch fällt es mir auch schwer vorzustellen alles hier zurück zu lassen... Ich werde auf jeden Fall noch meine letzten Wochen genießen und jede Chance nutzen neue Erinnerungen zu sammeln.




Sonntag, 17. April 2016

Mein erstes Baseball game!

15.4.16

Am Freitag Morgen auf dem Weg in die Schule, wurde ich ganz kurzfristig eingeladen mit Patrick und seiner Familie zu einem Baseball game zu gehen. Da das sowas von amerikanisch ist, konnte ich natürlich nicht nein sagen. Georgia (Patrick's Hostmum) kümmerte sich um die Tickets und alles andere. Wir gingen in die Schule und die Vorfreude wurde mit jeder Minute größer. Leider hatte ich nach der Schule noch Training und kam erst um 4:40 Uhr nach Hause, das hieß, dass ich kaum Zeit hatte zu duschen, da wir planten so früh wie möglich los zu fahren. Da das Dodger Stadium in LA ist, mussten wir uns mit hunderten von anderen Autos auf den Highway begeben, welches uns eine ganze  Stunde nach hinten schlug... 2 Stunden später kamen wir endlich an, hatten allerdings schon ca. 1/3 des Spieles verpasst. Unsere Plätze waren zwar nicht schlecht, aber ein riesen Pfosten verhinderte unsere Sicht... Es spielten die Dodgers von LA und die Giants aus San Francisco. Wir gewannen 7 zu 3 und das ganze Stadium begann zu jubeln. Am Ende gab es noch ein Feuerwerk und dann ging es wieder nach Hause. Ich bin sehr froh, dass ich die Chance hatte ein Baseball game sehen zu können. 
Hier sind ein paar Bilder des tollen Abends.

Dodger Staduim

Gruppenbilder

Feuerwerk

Samstag, 9. April 2016

Springbreak Adventure

27.3- 3.4.16

Am Sonntag dem 27. März fuhren wir alle zusammen nach Springdale in Utah. Dort sollten wir nämlich die nächsten paar Tage verbringen. Auf dem Weg nach Springdale fuhren wir durch Las Vegas und aßen dort zu Mittag.

Vegas

Der Rest des Weges war auch beeindruckend, die Berge und Canyons sahen sehr cool aus. Ich kannte so einen Ausblich bis dahin nur aus Fotos oder Filmen, da es in Deutschland oder generell Europa solche Berge nicht existieren. 

 Unser Hotel

Am Montag hatten wir sehr viel vor, darum ging es schon früh los. Als erstes gingen wir canyoneering. Das bedeutest du wanderst einen Berg hoch und seilst dich dann an Felswänden ab.
Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und es war ein toller Weg die Umgebung zu erkunden.


Nach einer kurzen Mittagspause im Örtchen ging es weiter. Wir liefen zum National Park um dort wander zu gehen. Allerdings war es keine normale Wanderung, nein wir planten die Narrows hoch zu wandern. Das ist ein Fluss, der allerdings keine starke Strömung hat und auch nicht besonders tief ist, so dass man (mit ein paar special Accessoires) ziemlich gemütlich darin laufen kann.


Auch der nächste Tag war wieder super, wir fuhren mit dem Auto zum Park, um nochmals wandern zu gehen. Über Nacht war es so kalt geworden, dass es angefangen hat zu schneien. Das war natürlich ein großes Abenteuer für die Kalifornier, die noch nicht mal Regen kannten ;D. Wir entschieden uns zu verschiedenen Wasserfällen zu wandern. Die Aussichten waren atemberaubend und die Wasserfälle riesig.

Zion National Park

Am Mittwoch dem 30. März ging unsere Reise dann wieder weiter. Wir fuhren nach Brian Head auch in Utah. Dort angekommen, fühlte ich mich wie in einer anderen Welt. Überall war Schnee und die Pisten waren alle leer, auch unser Haus war fantastisch!!!

Unser Schloss

Da dieses Haus natürlich viel zu groß gewesen wäre um dort alleine zu wohnen, teilten wir es uns mit zwei anderen Familien. 
Die nächsten drei Tage fuhren wir alle Ski und es war unglaublich schön. Der Schnee war super, die Pisten und Lifte leer, sodass wir ungestört fahren konnten. Es war Lily's und Olivia's erstes Mal auf Ski, sodass wir natürlich nicht sehr schnell gefahren sind, allerdings muss ich zugeben, dass es echt dafür ziemlich gut geklappt hat. Olivia hatte leider nicht so viel Spaß beim Skifahren, sodass sie die letzten zwei Tage nicht mehr mit uns gefahren ist, Lily hingegen hat es geliebt. 

Ein paar Fotos aus diesen drei Tagen

Am Sonntag mussten wir dann leider schon wieder zurück fahren, da am Montag die Schule anfing. Der Urlaub war wirklich klasse, wir waren in einem National Park, Ski fahren und Utah ist jetzt schon mein siebter Staat in Amerika. Bald geht es schon wieder nach Hause nach Deutschland, allerdings werde ich die letzten 2 Monate noch mit vollen Zügen genießen!!!

Ein Gruppenfoto aus dem Skiurlaub