30.10.15- 31.10.15
Am Freitag Nachmittag bekamen wir Besuch von Familie aus New Zealand, die ich schon auf der Hochzeit in Arizona kennengelernt hatte. Nachdem sie ihre Zimmer bezogen hatten, denn sie würden bis Dienstag bleiben, wollten wir alle zusammen los und Kürbisse kaufen. Es gibt hier eine Farm auf der man jedes Jahr Kürbisse kaufen oder sich die Tiere angucken kann.
Die Farm
Die Auswahl an Kürbissen war riesig, obwohl es nur noch ein Tag bis Halloween war und die meisten Leute schon ihre Kürbisse gekauft hatten.
Das ganze Feld war voller Kürbisse
Als wir dann alle einen Kürbis hatten, haben wir uns die ganzen Tiere angeguckt. Es gab alles, Schweine, Ziegen, Pferde, Enten und Emus. Danach kamen wir auf die Idee mit der letzten Zugfahrt des Tages über die Farm zu fahren. Der Zug war aber kein normaler Zug, nein es war ein KUHZUG.
Eigentlich war er eher für kleinere oder besser jüngere Menschen gedacht, doch April und ich ließen uns nicht davon abhalten mitzufahren. Es gab verschiedene Kuhgrößen und wir setzten uns halt einfach in die größten :D
Meine Kuh
Während dem Kuhritt über die Farm hatten wir eine super Aussicht auf den Sonnenuntergang und wir hatten sehr viel Spaß!
Der Sonnenuntergang
Als es kühler wurde machten wir uns auf den Weg nach Hause und das war dann auch schon das Ende des Freitags.
Am Samstag hatte Jimmy Geburtstag, der Bruder von Lucie aus New Zealand. Um seinen Geburtstag zu Feiern, entschieden wir uns Lasertag spielen zu gehen. Ich war überraschenderweise gar nicht so schlecht, aber es war auch nicht eins meiner geheimen Talente...
Als wir wieder Zuhause ankamen, machten wir uns an unsere Kürbisse. Es war schon ein paar Jahre her, dass ich Kürbisse geschnitzt habe, aber es machte so viel Spaß, dass ich jetzt schonmal ankündige, dass nächstes Jahr in Deutschland Kürbisse geschnitzt wird!!
Obwohl ich nicht wirklich künstlerisch begabt bin, war ich ganz zufrieden mit meinem Endprodukt.
Kürbis!
Dann machten wir uns alle an unsere Kostüme. Meins war sehr unaufwendig, doch es erfüllte seinen Zweck. Für alle die es noch nicht wissen, ich war Batman!!! Als wir fertig verkleidet waren, kamen noch Freunde von Lily, um mit uns in der Nachbarschaft trick or treaten zu gehen.
Olivia und ich
Unsere Gang!
Dann ging es auch schon los; es war dunkel und unsere Kürbisse sahen spitze aus.
Halloween-Deko!
Auf unserem Weg sammelten wir ganz schön viele Süßigkeiten ein, doch das war nicht das tollste. Hier in Amerika gibt es an Halloween ein paar Menschen, die ihre Häuser schmücken und dann für alle öffnen und quasi eine Gruseltour geben. In unserer Nachbarschaft gibt es einen Mann der jedes Jahr sein Haus in solch ein "Haunted House" verwandelt. Er ist sogar so berühmt hier, dass einige Leute extra hier her gefahren kommen, um sich das Haus anzuschauen. Wir stellten uns also an und dann ging es los. Es wurden immer nur kleine Gruppen rein gelassen, um es spannender zu machen. Der Mann hatte seinen kompletten Garten geschmückt und das nicht unaufwendig. Das beste war ein Tunnel voll Nebel. Es war so nebelig, dass man seine Hand nicht sehen konnte, selbst wenn man seinen Arm nicht ausstreckte. Das gruseligste war allerdings Lenny hinter Olivia und mir, denn er erschreckte uns jedes Mal, das erste Mal dachte ich, dass es jemand Fremdes war... Als wir dann durch die Garage wieder raus kamen, erwartete uns ein Stand mit selbstgerechten Donuts. Wir bekamen also alle noch einen Donut und dann machten wir uns auf den Heimweg. Zuhause angekommen ging es dann auch bald ins Bett, denn es war schon ziemlich spät und wir alle waren müde von dem langen Tag.
Es war echt toll Halloween in Amerika zu feiern, da es hier einfach viel größer ist als in Deutschland. Jetzt freue ich mich schon sehr auf Thanksgiving, mal schauen ob das auch so schön wird, ich glaube schon!!