Sonntag, 27. September 2015

Zwei spannende Wochenenden

19.9.2015

An diesem Samstag fuhren wir mal wieder an den Strand dieses mal aber nicht nur um zu baden, nein wir hatten etwas anderes vor. Es war der offizielle Coastal Cleanup Day 2015 und wir nahmen daran teil! Das heißt wir liefen am Strand von Santa Monica entlang und sammelten Müll ein. Es war echt erschreckend wie viel wir fanden, hauptsächlich waren es Zigaretten und kleine Styroporteilchen oder Plastikteile...
Die Sonne brannte vom Himmel und wir schwitzen vom ständigen bücken. Als unser Eimer dann voll war gingen wir zur Waage. Wir hatten 5 pounds Müll gesammelt, das sind umgerechnet so um die 2,3kg! Ist das nicht erschreckend?! Wir waren vielleicht  1 1/2 Stunden unterwegs und das war das Ergebnis. 

 Wir waren sehr fleißig

Heal the Beach!!!

Als wir dann fertig waren entschieden wir uns, an eine kleinere Bucht zu fahren. Wir kauften erst noch ein paar Sandwiches ein und dann ging es weiter. 
An der neuen Bucht angekommen war ich wieder einmal sprachlos. Es war wunderschön und auch nicht zu voll. Der einige Haken, man musste ein bisschen klettern um dort hin zu kommen, dafür war es sehr gut, dass wir nicht den ganzen Haushalt mit an den Strand genommen hatten.

Auf unserem Weg nach unten

Zuhause angekommen, aßen wir zu Abend und dann gingen wir ins Bett. Am nächsten Tag bleiben wir zuhause und ruhten uns aus und schwammen im Pool.

25.9 - 27.9.2015

Am Freitag nach der Schule kam ich nach Hause und ich wurde schon von einem riesigen Paket erwartet. Post von Zuhause!!! Es war voller Gastgeschenke für meine Hostfamily und Süßigkeiten :)
Nachdem ich alles ausgepackt hatte, fing ich an meine Tasche für das Surfcamp zu machen, welches für dieses Wochenende geplant war. 
Dann ging es auch schon los. Wir fuhren mit einem Auto voller Austauschschüler an den Carpinteria State Beach, an dem wir zelten würden. 

In unserem vollen Auto

Als wir ankamen war es schon spät und dunkel und wir bauten schnell unsere Zelte auf. Ich schlief mit fünf anderen Mädchen in einem Zelt, dass für vier Leute groß genug war, aber zu sechs war es echt ein bisschen zu klein... Wir saßen noch ein Weilchen nett beisammen und gingen dann so gegen 12 schlafen, da am Samstag der Surfunterricht vor der Tür stand.
Aufgewacht sind wir so gegen halb sieben... Da unser Zelt direkt neben Bahngleisen stand... Das wir so früh wach waren, war allerdings snifft schlecht, da wir nach dem Frühstück auch schon direkt los gefahren sind. 
Als wir angekommen waren, wurden wir mit Neoprenanzügen ausgestattet ( für die die wollten, denn das Wasser war sehr warm) und wir bekamen eine kleine Sicherheitseinführung mit Trockenübungen am Strand.

 Der Strand

Die Trockenübungen

Dann war es soweit und wir gingen alle ins Wasser! Es war ziemlich chaotisch als wir alle mit unseren diesen Surfbrettern im Wasser waren, aber ich hatte einen Riesen Spaß!

Warten auf die perfect Welle

Dann ging es endlich los und wir durften surfen! Ich muss zugeben es ist nicht ganz so einfach, wie es aussieht aber ich habe mich ganz gut geschlagen. Nach ein paar Anlaufen, habe ich es auch hinbekommen, ohne Hilfe zu starten und das Aufstehen ist noch mit das einfachste... Das schwierigste ist es, die Welle zu bekommen, und meine Arme machten schon nach den ersten paar Wellen schlapp... Allerdings ließ mich das nicht stoppen, ich genoss die drei Stunden surfen in vollen Zügen und ich hoffe ich kann bald nochmal die Wellen reiten :D.


 Das Ende einer langen Fahrt!

Mein kleines Surfbördchen

Gruppenbild

Dann ging es auch schon zurück zu unseren Zelten und wir gingen alle zusammen nochmal an den Strand!
 Die Austauschschülergang

Wir genossen alle zusammen einen wunderschönen Sonnenuntergang und spielten Volleyball am Strand.

Panorama vom Strand

Dann machten wir ein Lagerfeuer und an, was ein bisschen schwierig war, da unser Holz euch war. Als es dann allerdings an gegangen war, fingen wir an S'mors zu machen. Man grillt einen oder zwei Marschmellows, legt sie auf einen Kräcker, lässt Schokolade darauf schmelzen und dann nimmt man die zweite Kräckerhälfte und legt sie oben drauf. Ich habe noch nie so etwas gutes gegessen! Also probiert es mal aus. Es geht auch mit deutschen Marschmellows ;)

 Mein S'mor

Beide Wochenenden waren super und ich hatte sehr viel Spaß!

Es tut mir leid, dass ich schon so lange nichts mehr gepostet habe, allerdings hatte ich einiges in der Schule zu tun und es war einfach zu heiß...
Ich hoffe oder plane wieder öfter zu schreiben:) Also schaut einfach immer mal vorbei und vielleicht gibt es ja dann einen neuen Post!



Montag, 14. September 2015

Mein Umzug

Ich hatte ja in meinem letzten Blogpost erwähnt, dass ich ein Gespräch mit einer potentiellen Gastfamilie hatte. Am Ende unseres ersten Treffens waren wir uns alle sicher, dass diese Platzierung mit Sicherheit gut klappen würde. Das einzige was mich an meinem Umzug hinderte war der ganze Papierkram, der noch ausgefüllt werden musste. Ein paar Tage nach diesem Treffen, bekam ich dann die Nachricht, dass ich auf jeden Fall in dieser Familie platziert werden sollte und dass ich am Samstag den 12 September umziehen konnte. Innerlich und auch äußerlich habe ich mich gefreut wie ein kleines Kind!!!

12.09.15

Ich wachte schon früh auf und nutzte die Zeit meine Hausaufgaben zu machen und meine Sachen fertig zu packen. Danach aß ich mein Frühstück und wartete bis ich abgeholt wurde. Leider gab es ein kleines Missverständnis was die "Übergabe" anging... Als ich dann allerdings im Auto meiner neuen Hostmum April mit meinen neuen Hostsistern Olivia und Lily saß, war ich voller Vorfreude auf die kommenden 10 Monate.
Auf dem Weg zu meinem neuen Zuhause hielten wir bei Target an, um noch ein paar Kisten für meinen Kleiderschrank zu kaufen. Dann ging es auch schon weiter.
Zuhause angekommen, packte ich meine Sachen aus und richtete mein Zimmer ein. 

 Mein Zimmer

Blick aus meinem Zimmer

Danach sprangen Lily, Olivia und ich in den Pool und genossen das schöne Wetter. 
Als wir dann abgekühlt waren, machten wir uns fertig und April und wir 3 Mädels fingen an für das Abendessen zu kochen. Wir kochten Tomatensoße und machten Pizzateig. Unsere selbstgemachte Pizza hat soooo gut geschmeckt und der Abend war echt schön. Wir haben viel geredet und verstehen uns super! 

Meine neue Hostfamily und ich

Nach solch einem aufregendem Tag könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie müde ich war und wie gut ich dann geschlafen habe.

13.09.15

An unserem ersten Tag zusammen, fuhren wir nach Ventura, denn dort war an diesem Wochenende ein Artfestival, an dem Künstler die Gehwege bemalten.

 Der Gehweg entlang des Hafens

Der Hafen

Es war wirklich beeindruckend, wie die Bilder aussahen und die Künstler aus dem nichts Figuren und andere Sachen zauberten. 


Als wir hungrig wurden, gingen wir in ein Restaurant und aßen, ich hatte Fish and Chips und es war wirklich super lecker. 
Als wir dann wieder Zuhause waren, chillten wir ein bisschen und fingen dann an zu kochen. Wir machen Lasagne, die wieder genauso gut schmeckte wie die Pizza am Tag zuvor! 
Dieses Mal ging ich nicht so spät ins Bett, obwohl ich den Montag wegen eines jüdischen Feiertages frei hatte.
Für den folgenden Tag war geplant, dass Sasja zum Schwimmen vorbei kommen sollte. 
Ich habe echt ein riesen Glück mit meiner Gastfamily und ich freue mich schon sehr auf die nächsten 10 Monate!!!